1897 begann man, den Höhbeck systematisch archäologisch zu erforschen. Bei den diversen darauf folgenden Grabungen wurden Siedlungsspuren gefunden, die von der frühen Steinzeit bis ins späte Mittelalter und in die Neuzeit reichen.
Zu nennen sind stellvertretend das Fränkische Kastell Karls des Großen (Castellum Hohbuoki), die sogenannte Vietzer Schanze, oben auf dem Höhbeck südlich von Vietze, und datiert auf ungefähr 800 n.Chr., sowie die Sächsische Siedlung Schezla beim heutigen Meetschow, die als Außenposten und Grenzhandels-Kontrollpunkt des riesigen Reiches Karls des Großen, wohl auch um 800 n.Chr., gegen die benachbarten Wikinger und Slawen gegründet wurde.
2014 wurde die archäologische Abteilung des Museums neu gestaltet.
Auf einer Zeitschiene werden dort Grabungsfunde aus der Region präsentiert und historische Siedlungszusammenhänge aufgezeigt. Die in zwei Räumen gezeigte Ausstellung ist ein wichtiger Baustein innerhalb des Projektes „Zeitfenster – Spurensuche in der Geschichte“ des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue. Sie ist allen Menschen besonders zu empfehlen, die mehr wissen wollen über die bewegte Geschichte des Höhbeck.
Archäologie

